edition Gedankenfluss
Geschenkte Texte für Sie

Varia

Hier finden Sie Texte, die in keine der drei anderenRubriken passen.


KI-Gespräch beim Gehen

Für das Resort Hof Weissbad im Appenzellerland habe ich gerade eine Geschichte fertiggeschrieben, in der ein KI-Roboter namens Glandi eine zentrale Rolle spielt. Glandi ist benannt nach dem Gebiet Glandenstein ganz in der Nähe des Hof Weissbad. Diese auch «Ende der Welt» genannte Gegend spielte für die Entwicklung des Künstlers Roman Signer eine zentrale Rolle. Es geht in der Geschichte neben dem Hof Weissbad auch um KI generell., wie ein Auszug aus dem noch unveröffentlichten Manuskript zeigt: Gespräche über KI beim Gehen. Sie finden darin auch Hinweise darauf, in welchen neueren Beiträgen auf dieser Plattform das Thema KI eine zentrale Rolle spielt und warum ich KI lieber von aussen betrachte als sie zu nutzen…
Entstehungsjahr 2026, 5 Seiten, ein Bild.


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Gigers Wort-Potenziale

Eine Sprachkolumne mit einem neuen Blick auf alte Worte
Hier handelt es sich um ein Fragment. Der Autor entdeckt mehr und mehr sein Gefühl für die deutsche Sprache, seine Sensibilität dafür. Besonders angetan haben es ihm Worte, die eher auf der Schattenseite der öffentlichen Wahrnehmung zu finden sind. Unscheinbare Worte etwa, aber auch solche, die entgegen ihrer ursprünglichen Bedeutung eine negative Färbung angenommen haben.
Fünf Beispiele liegen vor:
1. Gleichgültigkeit
2. Geschmackssache
3. Selbstzufriedenheit
4. Bedächtigkeit
5. Langeweile
Auf Wunsch wird die Reihe gerne fortgesetzt…

Entstehungsjahr 2024, 4 Seiten reiner Text.

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Das Apfelmaennchen 

Aus dem Vorwort von 2012:
Durch glückliche Umstände und Beziehungen erhielt ich 1994 den Auftrag, eine Kundenbefragung für Apple Deutschland durchzuführen, für die ich als einziges Honorar ein Exemplar jener „Docking Station“ für einen PowerMac erhielt, die in diesem Buch auftaucht und längst vom Markt verschwunden ist.
Schon damals ahnte ich zu Recht, dass die in Zahlen und Fakten darstellbaren Ergebnisse dieser Kundenbefragung keine lange Lebensdauer haben würden. Und so entschloss ich mich aus eigener Initiative, ein Buch über den Apple-Spirit zu schreiben. Es war dieses Buch. Bei Apple selbst löste es keine große Resonanz aus. Jahre später habe ich erfahren, dass Kopien davon eine Zeit lang unter Münchner Apple-Fans kursiert seien und dem Buch fast eine Art Kultstatus verliehen hätten. Dann verschwand es auch aus meinem Gedächtnis. Doch zum Glück überlebten seine Daten jeden Wechsel von Mac und Betriebssystem, so dass ich es jetzt, achtzehn Jahre nach seiner Entstehung, wieder lesen konnte.
Und siehe da: Es hat sich als erstaunlich frisch erwiesen. Natürlich sind manche beschriebene Details aus jener Zeit längst überholt. Doch in dem Buch weht bereits – um es etwas pathetisch zu formulieren – der Spirit von Apple, auf dem die späteren Erfolge dieser heutigen Kultmarke aufbauen. Was umso erstaunlicher erscheint, als damals noch keine Rede von iPod, iPhone oder iPad sein konnte. Und die damaligen Macs von bemerkenswerter Hässlichkeit waren.
Natürlich handelt es sich heute um einen historischen Text. Doch wer an der Kultmarke Apple interessiert ist, wird darin manche Anregung finden…

Entstehungsjahr 1994 (2012), 101 Seiten, reiner Text.

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Gedankenfluss und Musenkuss - Intuition und Zufall im humanwissenschaftlichen Denken 

Ich muss des nackten Wahnsinns gewesen sein, als vor rund dreißig Jahren auch nur für einen Moment annehmen konnte, meine Schrift «Gedankenfluss und Musenkuss – Zufall und Intuition im geisteswissenschaftlichen Denken» hätte eine ernsthafte Chance, als Habilitationsschrift angenommen zu werden.
Nein, dafür wird in diesen zehn fiktiven Vorlesungen zu sehr an einigen wissenschaftlichen Prinzipien gerüttelt, die selbstverständlich erscheinen, aber gerade darum durchaus auch mal ernsthaft in Frage gestellt werden könnten. Man stelle sich vor: Eine Habilitationsschrift ohne Zitate! Wenngleich dieser Verzicht wohl begründet ist.
Immerhin: Vielleicht liest sich die Schrift ja dagegen leichter als trockenes wissenschaftliches Futter. Nicht ohne Grund ist in der letzten Vorlesung von den fröhlichen Wissenschaften die Rede.
Aus der Habilitation wurde also nichts, doch die Reaktion eines befreundeten Professors auf die Lektüre hat mich getröstet: Endlich habe er besser verstanden, was in seinem Kopf vorgehe.
Entstehungsjahr 1995, 209 Seiten, reiner Text.


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Die Vision reife Schweiz

Die Zeit ist reif für eine reife Vision von der Zukunft der Schweiz.
Das gilt heute fast noch mehr als zur Entstehungszeit dieses Textes (2011). Und auch der Klappentext gilt unverändert:
Im Vertrauen auf die Entwicklungsfähigkeit von Land und Volk geben wir uns die VISION REIFE SCHWEIZ. Wir wollen die Chancen der älter werdenden Gesellschaft für eine politische, wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Reifung der Schweiz nutzen. Reife ist für uns das Konzentrat aus zehn (immateriellen) Werten, auf die sich die Schweiz verpflichtet.
Möge die VISION REIFE SCHWEIZ diesmal mehr Resonanz finden als damals!


Entstehungsjahr 2011, 68 Seiten, reiner Text.

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Sieben Minuten - Eine Kürzestgeschichte

Mein erster veröffentlichter „literarischer“ Text - damals im „Beobachter“. Es ist die Geschichte der Begegnung eines Liebespaars. Der Clou dabei: Das Liebespaar gibt es heute noch, vierzig Jahre nach dem Anfang…

Sisi spielt in dieser Kürzestgeschichte eine nicht unwichtige Rolle…

Entstehungsjahr 1990. 3 Seiten, reiner Text.
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Die neue Gemeinde Goldachtal - eine visionäre Kurzgeschichte 

Zur Unterstützung der IG Goldachtal, die in Appenzell Ausserrhoden eine Gemeindefusion anstrebt, habe ich diese Kurzgeschichte aus der Zukunft geschrieben. In zwei der vier betroffenen Gemeinden habe ich selbst gelebt und bin daher auch direkt involviert…
Entstehungsjahr 2026, Seitenzahl 7.
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A. Ist überall

Hier möchte ich Ihnen ein paar literarische Zeilen anbieten. Sie wurden abgedruckt in der «Appenzeller Anthologie Literarischer Texte seit 1900», erschienen 2016. Ursprünglich stammen sie aus dem im Appenzeller Verlag 2004 erschienen Buch «A. ist überall. Appenzeller Ein- und Ansichten von Andreas Giger», das Kombinationen meiner aphoristischen Texte und ungewöhnlichen Bilder enthält. Das Buch ist leider längst vergriffen.


A. Ist überall
Wo die Sicht frei ist,
weit zu schweifen
und zu verweilen,
beim Geheimnis der Nähe –
Da liegt A.


Wildnis
Der Bär aus den wilden Wäldern
ist längst weg.
Pferdestärken haben auch hier
schon Räder.
Doch Gülle stinkt noch immer.
Von der Liste der bedrohten Arten
kommt die beruhigende Mitteilung,
der innere Bär
sei noch nicht ausgestorben
und würde in A.
besonders gern gesichtet.

Durchbrüche
Wie man

mit zäher Geduld

und ein wenig Hilfe

von der Schwerkraft

durch harte Felswände 

bricht,

lernt man von den

Bächen in A.

Der Durchbruch 

zur Pilzkopffrisurenmode

geschah

in A.

früher als in Liverpool.



Die Mußestunde - eine visionäre Geschichte 

Es war einmal ein mittelständisches Unternehmen, das sich in Richtung Zukunft aufmachen wollte. Dazu sollte, basierend auf bewährten Werten, die Unternehmenskultur so weiterentwickelt werden, dass sie für anspruchsvolle Mitarbeitende aller Generationen noch attraktiver werden würde.“
Die Mußestunde erzählt den Fortgang dieser Geschichte von der Evolution einer Unternehmenskultur so, als ob sie schon geschehen wäre. Sie beschreibt dabei einen Ort in der Zukunft, an dem wünschbare und denkbare Entwicklungen zusammentreffen – also eine Vision.
Anschaulich und amüsant wird erzählt, wie eine so einfache wie unaufwändige Idee wie Die Mußestunde die Evolution der Unternehmenskultur anregen und verstärken könnte. Und wie dies das Unternehmen möglicherweise zukunftstauglicher macht.
Entstehungsjahr: 2024. Anzahl Seiten: 103. Reiner Text.


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Das Synapsen-Spiel

Wie ich damals, 1990, zu diesem Auftrag gekommen bin, weiß ich bis heute nicht genau: Ein Konsortium von Pharma-Unternehmen, die auf dem Gebiet der Psychopharmaka tätig waren, hatte bei dem Institut, mit dem ich damals zusammengearbeitet habe, eine visionäre Geschichte zur bewussten Nutzung von psychoaktiven Substanzen bestellt. Das Ergebnis war diesen Firmen denn doch zu visionär, und die Studie verschwand sang- und klanglos in irgendwelchen Schubladen. Wenn Sie sie gelesen haben, können Sie sich vorstellen warum…
Ich hätte sie übrigens dort gelassen, wenn nicht in den letzten Jahren die Forschung über den Einsatz von Psychedelika zu therapeutischen Zwecken eine ungeahnte Renaissance erlebt hätte…


Entstehungsjahr 1990, 173 Seiten, reiner Text.

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